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1983 (5) Heft 1


Editorial | Inhalt | Abstracts

Von der rapiden Verbreitung leistungsfähiger Computersysteme während der letzten 20 Jahre hat in der Soziologie vor allem die Statistik profitiert. Die Anwendung komplizierter statistischer Modelle stellt bei der Benutzung komfortabler Analysepakete heute kein Problem mehr dar: Was früher tagelange mühsame Arbeit mit dem Tischrechner erforderte, erledigt man heute durch das Ausfüllen einiger Lochkarten mit ein paar Minuten Rechenzeit.

Inwieweit hat die Anwendung komplexer statistischer Techniken zu substantiellen Fortschritten in der Soziologie geführt? Inwieweit hat sie unser Wissen über soziale Zusammenhänge vermehren können? ANALYSE & KRITIK veröffentlicht zur Klärung dieser Frage in diesem und dem nächsten Heft einige Aufsätze. Dabei beschränken wir uns thematisch auf die Auseinandersetzung mit Verfahren der kausalen Analyse (causal analysis), weil die Anwendung dieser Verfahren mit einem inhaltlich äußerst interessanten Anspruch verknüpft ist: Sie sollen unser Wissen über komplexere kausale Zusammenhänge in der sozialen Realität erweitern.

Wie kaum anders zu erwarten sind die Antworten der Autoren uneinheitlich: Sie reichen von einer insgesamt positiven Einschätzung einzelner Verfahren bis hin zu einer völligen Ablehnung der gesamten Forschungsrichtung. Die Herausgeber hoffen, mit der Publikation der Arbeiten eine Diskussion über die Verwendung empirischer Sozialforschung stimulieren zu können, die die leider zu häufig vergessene Forderung wieder zur Geltung bringt, daß die Anwendung technisch hochelaborierter Verfahren allein über die substantiellen Fortschritte legitimiert werden kann, die sie ermöglichen.

 

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